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Höfler zur „Putz-Mafia“: „Lohn- und Sozialdumping hat in Tirol keinen Platz!“

Autorenbild: Bernhard Höfler
Bernhard Höfler
vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

SPÖ-Nationalrat Bernhard Höfler fordert flächendeckende Kontrollen und schnelle, wirksame Strafen. Beschäftigte und ehrliche Unternehmen müssen konsequent geschützt werden.


Innsbruck/Tirol. Die Berichte über eine mutmaßlich international organisierte „Putz-Mafia“ und Ermittlungen auch in Tiroler Hotels sorgen bei SPÖ-Nationalrat und Gewerkschafter Bernhard Höfler für deutliche Kritik. Seit Jahren setzt er sich gegen Lohn- und Sozialdumping ein und fordert nun ein konsequentes Vorgehen gegen derartige Praktiken.


„Lohn- und Sozialdumping ist kein Kavaliersdelikt, sondern Betrug an uns allen. Wer Menschen um ihr Einkommen bringt, schädigt nicht nur die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch redliche Unternehmen und alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. In Tirol hat das keinen Platz!“, stellt Höfler klar.


„Wer ehrlich wirtschaftet, darf nicht der Dumme sein!“


Für Höfler geht es dabei auch um den Schutz jener Unternehmen, die sich an die Regeln halten, ihre Beschäftigten ordentlich anmelden, korrekt bezahlen und ihre Steuern und Sozialabgaben leisten.


„Wer arbeitet, muss sich darauf verlassen können, dass er korrekt bezahlt und angemeldet wird. Unternehmen, die Lohnbetrug begehen, schaden Beschäftigten, verzerren den Wettbewerb und prellen den Staat um viel Geld, das gerade in der angespannten Budgetsituation dringend gebraucht würde.“


Gerade deshalb brauche es klare Regeln und deren konsequente Durchsetzung. Ehrliche Arbeitgeber dürften nicht durch Unternehmen unter Druck geraten, die sich auf Kosten der Beschäftigten einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschaffen.


„Prävention allein ist zu wenig!“


Entscheidend sei, dass Verstöße nicht nur aufgedeckt, sondern auch rasch und wirksam geahndet werden.


„Prävention und Aufklärung sind wichtig, aber sie allein reichen nicht aus. Wir brauchen flächendeckende Kontrollen und wirksame, schnelle Strafen. Es darf sich niemals auszahlen, Beschäftigte um ihren Lohn zu bringen oder Sozialabgaben zu umgehen.“


Dafür müssten die zuständigen Kontrollbehörden ausreichend ausgestattet und Verstöße konsequent verfolgt werden. Auch bei undurchsichtigen Subunternehmerketten müsse genau hingeschaut werden.


„Dafür kämpfe ich seit Jahren!“


Höfler abschließend: „Seit Jahren kämpfe ich dafür, Lohn- und Sozialdumping zurückzudrängen. Es geht um den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um Fairness gegenüber allen sauberen Arbeitgebern und um unser aller Steuergeld. Wer ordentlich arbeitet und wirtschaftet, muss sich auf unsere Gesetze verlassen können. Und wer sie bewusst bricht, muss rasch die Konsequenzen spüren. Da werde ich nicht lockerlassen!“

 
 
 

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