Warum es wichtig ist, wählen zu gehen – oder: Warum Nichtwählen keine Option ist
- Bernhard Höfler

- 5. Sept. 2024
- 1 Min. Lesezeit
In Zeiten tiefgreifender Veränderungen gewinnen Werte wie Gerechtigkeit, Zusammenhalt und Chancengleichheit mehr denn je an Bedeutung. Diese Werte zu bewahren und weiterzuentwickeln, erfordert unser aktives Mitwirken. Ein zentrales Instrument, um unsere gesellschaftliche Mitverantwortung wahrzunehmen, ist die Stimmabgabe bei Wahlen. Als Bürgerinnen und Bürger, aber auch als Arbeitnehmervertreter, tragen wir die Verantwortung, die Demokratie nicht nur zu schätzen, sondern sie lebendig zu halten. Schon Bruno Kreisky wusste: „Wer die Demokratie will, muss sie in Bewegung halten.“ Diese Worte haben heute, angesichts globaler und lokaler Herausforderungen, nichts an Relevanz verloren.
Unsere Stimme ist das mächtigste Mittel, das wir haben, um Einfluss auf die Gestaltung unserer Gesellschaft und die Zukunft zu nehmen – sowohl für uns selbst als auch für unsere Kinder und nachfolgende Generationen. Durch die Wahlbeteiligung können wir Kandidatinnen und Kandidaten unterstützen, die für Werte und Ziele eintreten, die im Sinne der Mehrheit sind: gerechte Arbeitsbedingungen, ein leistbares Leben, sichere Pensionen und ein Gesundheitssystem, das allen zugutekommt. Diese Themen betreffen uns alle tagtäglich und es ist entscheidend, dass wir nicht zulassen, dass unsere Stimme ungehört bleibt.
Nichtwählen bedeutet, das Feld jenen zu überlassen, die vielleicht nicht dieselben Werte teilen oder Interessen vertreten. Es bedeutet, Chancen auf positive Veränderungen ungenutzt zu lassen. Jeder Einzelne von uns hat die Macht, mit seiner Stimme eine Zukunft mitzugestalten, die von Optimismus, Vernunft und solidarischem Miteinander geprägt ist. Durch Ihre Wahlentscheidung können Sie direkt dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft gerechter und zukunftsorientierter wird.
Lassen Sie uns gemeinsam für eine Zukunft eintreten, in der Zusammenhalt, Respekt und Gerechtigkeit die Grundlage bilden. Lassen Sie Ihre Stimme nicht ungenutzt – sie zählt!



Die Psychologie der Wahlbeteiligung und das Mikroklima der Mitbestimmung
Demokratische Mitbestimmung beginnt oft schon im Kleinen, bei der bewussten Wahrnehmung unserer unmittelbaren Umgebung und der Erkenntnis, dass jede Entscheidung eine Wirkung erzielt. Wer sich der Verantwortung entzieht, überlässt anderen das Feld, was langfristig zu einer Entfremdung von den eigenen Lebensgrundlagen führt. Um ein harmonisches Umfeld zu schaffen, das Kraft für gesellschaftliches Engagement spendet, findet man hilfreiche Anregungen bei dieser Quelle, die zeigt, wie wichtig Details sind. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die große Politik keinen Bezug zum privaten Alltag hätte. Tatsächlich ist unser Zuhause das erste Laboratorium der Demokratie, in dem wir lernen, Präferenzen zu artikulieren und Kompromisse einzugehen.
Ästhetik als Spiegel demokratischer Reife
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